Unter dem Link www.heimverzeichnis.de wird erstmals eine bundesweite einheitliche Datenbank mit Qualitätsbewertungen aus Verbrauchersicht für den Bereich der institutionellen Altenhilfe veröffentlicht. Kernstück der Datenbank sind Informationen über die gebotene Lebensqualität in Heimen. Die Erfassung und Bewertung der Lebensqualität erfolgt nach objektivierbaren Kriterien, die gemeinsam mit den wichtigsten Akteuren im Bereich der institutionellen Altenhilfe, orientiert an der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen entwickelt wurden. Weitere Informationen, auch zur Aufnahme in das Verzeichnis und den Verfahrensablauf zur Prüfung, finden Sie auf der oben Hompage des Heimverzeichnisses.
Themenschwerpunkt Pflegende Angehörige im Magazin für Ehrenamtliche und Freunde der Caritas
Es ist der Anfang von etwas Großem: Viele Einrichtungen und Dienste der Caritas beteiligen sich deutschlandweit im Rahmen der Aktion "Caritas für Caritas" an einer Umfrage bei ihren Mitarbeitenden zur Arbeit von Caritas international, dem Hilfswerk der deutschen Caritas, darunter mehr als 530 Pflegeheime und über 850 Sozialstationen.Die Befragung soll Caritas international helfen, die Interessen der Mitarbeitenden in Deutschland zu erkennen und Mitarbeitende der deutschen Caritas mit der sozialen Arbeit der Caritas-Organisationen in Entwicklungsländern vertraut zu machen. Caritas setzt sich weltweit für die Anliegen der älteren Menschen ein.
Mehr Sensibilität für die Fähigkeiten alter Menschen will die diesjährige Kampagne der Caritas in Deutschland wecken. Alte Menschen haben viel erlebt und durchlebt. Mit ihrer Erfahrung bereichern sie die Gesellschaft. Alte Menschen sind ein unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft und stellen mit all ihren Fähigkeiten und Erfahrungen "Experten fürs Leben" dar.Mit dem Webauftritt der Caritaskampagne 2010 leisten Caritas und VKAD einen Beitrag zur öffentlichen Diskussion über ein möglichst selbstbestimmtes, würde- und wertvolles Leben im Alter in der 3. und 4. Lebensphase. Unter http://www.experten-fuers-leben.de schildern 52 Autorinnen und Autoren unterschiedlichen Alters abwechselnd jede Woche eine andere Seite des Lebens im Alter. Sie kommentieren aktuelle Entwicklungen in Politik und Gesellschaft oder schildern persönliche Erfahrungen. Ziel ist das Thema in seiner Vielfalt zu beleuchten, eine Diskussion im Web anzustoßen und so dafür zu sorgen, dass alte Menschen anders wahrgenommen werden.Der VKAD ist aktiv in der Redaktion der Kampagnenwebsite eingebunden und beteiligt sich bei der Themenwahl und der Autorenansprache. Mehr zum Thema lesen Sie unter: http://www.experten-fuers-leben.de
Die diesjährige Schulleiterkonferenz wird vom 29.11. bis 01.12.2010 im Erbacher Hof in Mainz stattfinden.Thema wird die Zukunft der Pflegebildung sein.Die genaue Programmplanung wird vom Sprecherkreis erarbeitet und abgestimmt und dann entsprechend veröffentlicht.Information und Kontakt: Gabriele.Hiniger@caritas.de
Die 16. Bundestagung des VKAD fand vom 26. bis 28. Mai 2009 in Dresden statt. Die Dokumentation zur Tagung mit allen Beiträgen ist soeben erschienen und enthält auch eine CD, so dass alle Referate und Foren auch elektronisch zur Verfügung stehen. Einen Einblick in die Dokumentationsinhalte erhalten Sie hier: Titelblatt und das Inhaltsverzeichnis ansehen. Die Dokumentation kostet für Nichtmitglieder 16.- Euro zzgl. Mwst. und Versand. Bestellungen richten Sie bitte an die Geschäftsstelle des VKAD unter: Tel. 0761/200-459; E-mail: Michaela.Ganter@caritas.de
Unter dem Motto "Jetzt schlägt's 13" fand am 13. Juli ein Aktionstag der stationären Altenhilfe statt.Rund 200 Politiker/innen der bundes- landes und lokolpolitischen Ebene besuchten in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und in einigen Regionen Nordrhein-Westfalens katholische Altenhilfeeinrichtungen 102 Alten- und Pflegeheime in den genannten Regionen hatten den sonst im politischen Geschäft Tätigen die Gelegenheit geboten, den Alltag in einer Altenpflegeeinrichtung kennenzulernen oder bei Straßenaktionen der Altenpfleger/innen Zeugen zu sein und Stellung zu nehmen. Die Politker/innen bekamen keinen Schrecken - gewannen aber deutlich den Eindruck, dass die Problemanzeige ernst zu nehmen ist, will man einer dauerhaften Überforderung der Mitarbeiter/innen in stationären Pflegeeinrichtungen entgegentreten!
Was ist unserer Gesellschaft die Betreuung und Pflege alter Menschen wert?Zu dieser Fragestellung hat der VKAD die Expertise des Oswald von Nell-Breuning-Institutes eingeholt, die jetzt als Broschüre erschienen ist.Der Bereich der Altenpflege wie die gesamte Sozialwirtschaft hat in den letzten Jahren tiefgreifende Veränderungen durchgemacht, die auch das Selbstverständnis der in diesem Sektor Beschäftigten betreffen. Unter dem Mantel der semantischen Systemkontinuität (Pflegeversicherung als fünfte Säule des Sozialstaates) vollzog und vollzieht sich eine schleichende Neuausrichtung, die zu tief greifenden und weit reichenden Problem-konstellationen im Pflegebereich führte, die durch organisatorische Veränderungen in den Einrichtungen alleine nicht bewältigt werden können.Die Organisation der Pflege alter und bedürftiger Menschen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die von erheblicher volkswirtschaftlicher Bedeutung und großer ethischer Relevanz ist.Der Autor Wolf-Gero Reichert zeigt in seiner Analyse des Sachstandes sechs zentrale Gefahren auf, die einer nachhaltigen Weiterentwicklung des Pflegesektors im Wege stehen. Daraufhin wird mit Blick auf die Effektivität von Altenpflege und auf eine gerechte Entlohnung nach sozialethischen Orientierungen gefragt und abschließend ein konkreter politischer Lösungsansatz begründet.Eine kurze Übersicht zu den Inhalten der Broschüre können Sie hier herunterladen.
Bestellungen der Broschüre Gerechter Lohn in der Altenhilfe richten Sie an vkad@caritas.de. Mitglieder des VKAD erhalten die Broschüre für 2,50 Euro incl. Versandkosten und gesetzlicher Mwst.. Der Preis für Nichtmitglieder beträgt 5.- Euro incl. Versandkosten und gesetzlicher Mwst.
Das Stellen von ArzneimittelnEin Leitfaden für die Stationäre Pflege
In der stationären Pflege werden die festen, oralen Arzneimittel der Dauermedikation in der Regel für eine Woche im Voraus durch examinierte Pflegekräfte gestellt. Grundsätzlich muss der Heimträger hierbei sicherstellen, die entsprechenden Rahmen-bedingungen (Personal, Räumlichkeiten, Hygiene, Hilfsmittel) zu schaffen, um die Bewohner ordnungsgemäß mit Arzneimitteln zu versorgen. Nach dem Inkrafttreten des § 12a des Apotheken-gesetzes, der die Zusammenarbeit von Pflegeheimen mit Apotheken regelt, mehren sich die Angebote der Apotheken, das Stellen der Arzneimittel durch die Apotheken durchzuführen. Egal auf welche Art und durch wen die Arzneimittel gestellt werden: Grundsatz beim Stellen von Arzneimitteln muss es sein, sowenig Fehler wie möglich zuzulassen und die Arzneimittel-therapiesicherheit für den Bewohner zu erhöhen. Der aktuell vom VKAD herausgegebene Leitfaden enthält sowohl allgemeine Informationen und Erläuterungen zum Thema Verblisterung, als auch eine Checkliste worauf bei der Medikamentenstellung zu achten ist.Kosten VKAD Mitglieder 2,50 Euro (inkl. Versandkosten) Nichtmitglieder 5,00 Euro (inklusive Versankosten)Bestellungen richten Sie bitte an den Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland e. V. (VKAD) Karlstr. 40 79104 Freiburg Fax: 0761 200-710 E-Mail: vkad@caritas.de